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19.08.2015 Ulaan Bataar / Mongolia / N47°54’33.0“ E106°54’59.8“

Wenn man unterwegs ist macht man mitunter ganz eigenwillige Dinge. Man sucht zum Beispiel irgendwo in einer Eineinhalbmillionen Stadt ein kleines Guesthouse um einfach einmal wieder zu duschen. Idee haben, fragen, suchen, finden, nachfragen, Duschraum abschließen und genießen. Für derartige Aktivitäten können dann auch schon einmal drei Stunden ins Land gehen.
Eine Spur frischen Duftes hinter uns her ziehend, treffen wir Zaza im „Blue Sky“. dem höchsten Tower der Stadt, um einen Blick von oben zu erhaschen. Das Restaurant hat geschlossen. Doch aus den Toiletten heraus schaut es sich mindestens genau so gut. Noch fix ein leichtes Süppchen in einem der Hinterhofrestaurants geschlürft und auf geht es zur chinesischen Botschaft. Wir rechnen mit allem, nachdem wir am vergangenen Freitag von einem Hauch kühler Ablehnung umweht wurden. Lange Schlange auch heute. Doch die erste Überraschung: die Eisentür öffnet sich zehn Minuten VOR der eigentlichen Zeit. Die Schlange windet sich durch das Treppenhaus, den Gang, die Schalterhalle, bis hin zu dem einen kleinen Fenster, an dem „Pick up“ steht. Eine junge Chinesin bemüht sich um Eile und tatsächlich rückt die Schlange Zentimeter für Zentimeter voran, bis Sten mit seinem rosa Zettelchen in der Hand, der nachweist dass wir unsere Gebühr von 60 Dollar bezahlt haben, an der Reihe ist. Und schon folgt die zweite Überraschung der ersten auf den Fuß. Blick in den Stapel auf dem Schreibtisch, Handgriff ins untere Schubfach und schon hält sie unsere Pässe in den Händen. Dritte Überraschung: wir haben beide ein eigeklebtes Visum für China in unseren Pässen. Und das sogar mit drei monatiger Gültigkeit. Es scheint so als sollte unsere Reise weiter gehen. Das begehen wir mit einem bunten traditionellen mongolischen Tanz- und Gesangsabend und Wein mit Italien-Food gemeinsam mit unseren russisch / amerikanisch / italienischen Freunden denen wir beim „Ersten mongolischen Border-Movie-Festival“ an der Grenze vor einem Monat begegneten und die wir hier in Ulaan Bataar wieder trafen.

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